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Gebhard Weik

Kurzvita

Gebhard Weik, M.A. (Middlesex University London)

Praktischer Theologe und Beratender Seelsorger, Ehe- und Familienberater,

verheiratet mit Marianne, vier erwachsene Kinder,

Leiter der Initiative Seelsorge • Beratung • Bildung.

Mitglied der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge

Akkreditierter christlicher Berater ACC und DGfB (Association of Christian Counselors und Deutsche Gesellschaft für Beratung)

 


1980 -1984   Theologische Ausbildung in St.Chrischona / Basel
1984 - 2003  Gemeinschaftspastor in Nürnberg und im Nürnberger Umland
ab 1991        berufsbegleitende Ausbildung zum Therapeutischen Seelsorger
2000             Gründung einer Beratungsstelle in Nürnberg
2003-2010    Leiter der Seelsorge-Beratungsstelle der Liebenzeller Mission
2004-2010    Lehrbeauftragter am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission
2007-2011    Berufsbegleitendes Masterstudium bei CTL (Middlesex, London) in
                    Praktischer Theologie: Schwerpunkt Seelsorge
Seit 2011      Leiter der Initiative Seelsorge – Beratung – Bildung (isbb) im 
                    Liebenzeller Gemeinschaftsverband
Seit 2014      im wissenschaftlichen Fachbeirat der Stiftung Therapeutische Seelsorge,
                    Neuendettelsau

 

Außerdem:
Gebhard liebt es mit Freunden bei einem Glas Wein über Wesentliches zu reden, ein gutes Buch zu lesen, über einen See zu schwimmen, einen weiten Blick von einem Berggipfel zu genießen, den er selbst erklommen hat oder einfach mit seiner Familie zusammen zu sein.

Gebhard und Marianne sind echte Schwaben, die lange genug im ”Ausland” (Freistaat Bayern) gelebt und gearbeitet haben, um zu wissen wie’s anderswo zugeht und wie schön es im Ländle ist.

 

Marianne Weik

verheiratet mit Gebhard Weik, Mutter von vier erwachsenen Kindern,
Ideengeberin, Ermutigerin und Gegenüber für Gebhard

Beratende Seelsorgerin (TS)

Mitarbeit in der isbb und der Ausbildung zum Begleitenden Seelsorger (Einzelanalysen) sowie in Eheberatung und bei Eheseminaren

liebt es Menschen zu begleiten, zu beraten, zu fördern und zu ermutigen

Spezialisierung:
Erarbeitung Lebenslogik und von Familiensystemen mit dem Mehrgenerationen-Genogramm, Seelsorge als Einladung Gott neu kennen zu lernen.



Gisela Hahn

Büro der isbb
Gisela Hahn ist Diplom-Verwaltungswirtin (FH)

Ab 1985 bei der Liebenzeller Mission als Sachbearbeiterin in der Verwaltung und danach im Bildungszentrum (Rüstzentrum) als Sekretärin, Sachbearbeiterin und Assistentin des Leiters.

Inzwischen Mitarbeiterin bei den Christlichen Gästehäusern Monbachtal gGmbH als Sachbearbeiterin, Rezeptions- und Verwaltungsfachkraft.
Seit 2016 Mitarbeiterin (Minijob) im Büro der Initiative – Seelsorge – Beratung – Bildung.

Organisation der Seminare, Veranstaltung und Seelsorge-Ausbildung. 


Interview mit Gebhard Weik

in der Zeitschrift Gemeinsam – Glauben – Leben

Frage 1: Du hast vier Kinder - wie würdest du jungen Menschen Mut machen selbst Kinder zu bekommen?

Indem Gott uns Kinder schenkt, beteiligt er uns auf einzigartige Weise an seiner Schöpfung. Neues Leben entsteht aus der Liebe zweier Menschen. Wenn in dieser liebenden Gemeinschaft von Mann und Frau ein Kind empfangen werden darf, dann ist das ein großes Geschenk. Mit diesem Kind eine Beziehung aufzubauen, es zu erziehen und es dann aufwachsen zu sehen ... und dann Großvater zu werden, das gehört zu den beglückensten Erfahrungen meines Lebens.

Frage 2: Du leitest die isbb (Initiative Seelsorge Beratung Bildung. Wie kam es dazu und was ist dir bei deiner Arbeit besonders wichtig?

Ich habe durch meine Seelsorgeausbildung, in die ich 1991 eingestiegen bin, selbst und dann auch in meiner Ehe und Familie, echte Veränderungen erlebt. Mit dieser eigenen Erfahrung und der Überzeugung, dass ein seelsorgerlich-therapeutischer Prozess Menschen in ihrer Persönlichkeits- und Glaubensentwicklung weiterbringt, und heilend auf Beziehung wirkt, haben wir begonnen selbst Seelsorger auszubilden.

Frage 3: Auf welchem Gebiet und zu welcher Stärke würdest Du Dich gerne weiter entwickeln?

Ich habe vor einigen Jahren durch den systemischen Ansatz das lösungs- und ressourcenorientierte Denken kennengelernt. D.h. man sucht die verborgenen Schätze bei Menschen und kann ihn damit zur Veränderung ermutigen. Damit beschäftige ich mich derzeit. Das möchte ich noch mehr lernen.

Frage 4: Wenn du mal freie Zeit hast - was machst du dann besonders gerne?

Wandern mit meiner Frau, durch einen See schwimmen, eine Bergspitze erklimmen, ein gutes Buch lesen, im Garten arbeiten oder mit Freunden den Garten genießen und mit meinen Kindern und deren Partner zusammen sitzen und reden.

Frage 5: Mit welcher seelsorgerlichen Gabe und Befähigung meinst Du, den Ratsuchenden am besten dienen zu können?

Ich denke, dass ich in der Beratung Menschen gut verstehen kann, um mit ihnen Lösungsideen zu entwickeln und sie zu einem neuem Denken und Handeln ermutigen kann.  

Frage 6: Gemeinde ist für mich wichtig, weil ...

Gemeinde das Modell der neuen Gemeinschaft von Jesus Christus ist und damit die Hoffnung für die Welt. In ihr wird die befreiende Botschaft des Evangeliums verkündigt. Ich leide allerdings auch an Gestalt der Gemeinde, weil sie nach meinem biblischen Verständnis mehr sein könnte als sie es oftmals ist. Gerade darum schlägt mein Herz für einen seelsorglichen Gemeindebau.

Frage 7: "Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen." Hast du dazu ein Erlebnis aus deinem Leben?

Ich erinnere mich gut daran, wie in einer krisenhaften Situation meines Lebens Gott durch das Wort aus Jesaja 59, Vers 1 mein Herz wieder erreicht hat: „Ist etwa der Arm des Herrn zu kurz, dass er nicht helfen könnte?“ Das habe ich wie eine Anfrage Gottes an mich gehört und Gott neu mein Vertrauen geschenkt. In sehr unterschiedlichen Lebenssituationen habe ich Gottes Reden durch sein Wort und seine Geist erlebt.