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Neustart der Seminare nach Studien- und Ausbildungsreform

In zehn Seminaren vermitteln wir die Grundlagen der Beratenden Seelsorge.

Darüber hinaus gibt es Selbsterfahrung, Praxis, Supervision und Einzelgespräche zur persönlichen Reflexion.

Unsere Studien- und Ausbildungsreform haben wir an fünf „Wegmarkierungen“ neu und klar ausgerichtet.

  1. Orientierung am Evangelium und an biblisch-theologischen Leitlinien für Seelsorge.
  2. Wahrnehmung und gegebenenfalls Orientierung an neueren Entwicklungen in der Psychotherapie und Seelsorge. Unsere Seelsorgelehre und Praxis steht im Dialog mit den Humanwissenschaften, insbesondere der Individualpsychologie, der Gesprächspsychotherapie, der Rational-Emotiven Therapie, den Systemischen und Lösungsorientierten Therapien, der Traumatherapie, etc.
  3. Orientierung an wissenschaftlichen Standards (benennen der Quellen, saubere Zitation, fundierte Wissensvermittlung, jedoch klar, und gut kommuniziert (an Beispielen illustriert).
  4. Orientierung am ACC- Standard (Association of Christian Connselors) und damit auch an der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB).
  5. Orientierung am ICD 10 (Klassifikation psychischer Störungen).

Ein Augenmerk liegt darauf, wo Probleme und Störungen von Menschen bereits eine krankhafte Form angenommen haben. Hier liegt die Grenze für Beratung. Dies gilt es zu erkennen. Unser Krankheits- und Gesundheitsverständnis orientiert sich aber insgesamt mehr an einem biblisch-ganzzeitlichen Menschenbild und daran, dass in jeden Menschen Ressourcen (oft unentdeckte Schätze) schlummern. Glaube, Liebe und Hoffnung sind für uns hochwirksame Werte und Ideale, die es neu zu entdecken gilt.

Wenn Sie das auf Anhieb nicht alles verstehen, keine Sorge wir vermitteln das in einer klar verständlichen Sprache. Wir verwenden Fachbegriffe, aber wir erklären sie auch.

Alle Maßnahmen dienen der Qualifizierung der Arbeit und sind ein Ausdruck dessen, dass wir mit allen Kräften eine „Zeit- und Evangeliumsgemäße Seelsorgelehre und Seelsorgepraxis anstreben und diese dann auch in der Ausbildung vermitteln wollen.